Deutschland - Hochsauerland - Winterberg


Landhotel Grimmeblick





Allgemeiner Hotelbereich Note: 1Note: 1Note: 1Note: 1Note: 1


Service (allgemein) Note: 2Note: 2Note: 2Note: 2


Gastronomie (allgemein) Note: 1Note: 1Note: 1Note: 1Note: 1


Zimmer (allgemein) Note: 1Note: 1Note: 1Note: 1Note: 1


 
Reisezeitraum: 22.06.2008 - 27.06.2008

Auf UrlaubTest-Reise waren Carmen (54) und Liesel (54)

Lage:
Das Hotel liegt etwa 5 Autominuten von Winterberg entfernt in einem Ort namens Elkeringhausen. Seit den 20er Jahren entwickelte sich aus bescheidenen Anfängen der Fremdenverkehr. Heute ist Elkeringhausen ein bekannter Fremdenverkehrsort. Der Ort hat eine Erholungsanlage mit dem markanten Dorfsee erstellt. Es gibt viele ausgezeichnete Wanderwege, die durch die umliegenden Wälder führen. Im Winter werden Loipen gezogen, die viele Langläufer nutzen. Seit 1980 ist der Stadtteil Elkeringhausen in das Kurgebiet des staatlich anerkannten heilklimatischen Kurorts Winterberg einbezogen worden. Elkeringhausen wurde 1975 und 1977 sowie 2006 beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit der Silbermedaille des Landes ausgezeichnet. Es ist ein wunderschönes gemütliches Dorf, in dem es allerdings keine Einkaufsmöglichkeiten gibt. Natur pur.


Hotel:

Das Hotel steht auf einer Anhöhe, abseits der Durchgangsstraße. Auf den ersten Blick sah es schon sehr gemütlich aus. Es wurde im Stil eines Fachwerkhauses errichtet. Man erreichte über eine Treppe eine kleine gediegene Terrasse, bevor man ins Haus gelangte. Ab jetzt konnte man nur noch staunen. Auf dem Weg zum Empfang wurde man von einer in die Wand eingelassenen Musikkapelle begleitet. Das Hotel verfügte über ein Restaurant, das den Namen „Musica“ trägt. Unzählige Musikinstrumente verschönerten diesen Raum. Seit 2006 ist das mexikanische Restaurant „La Cabeza“ hinzugekommen, das in Form eines Dorfplatzes dargestellt wurde. An allen Decken der Lokalitäten waren Sternenhimmel eingezogen. Eine kleine gemütliche Bar rundete das Bild ab. Alle Räumlichkeiten waren liebevoll mit wunderschönen Antiquitäten ausgestattet, dass man jeden Tag wieder neue Dinge entdeckte. In der unteren Etage befand sich der Wellnessbereich. Dieser war in zwei Bereiche unterteilt. Der südländische Bereich bot einen Sole-Whirlpool, ein römisches Dampfbad, eine Infrarotbirne sowie eine Sonnenbank. Im nordischen Bereich gab es eine holzbeheizte russische Sauna, eine finnische Sauna sowie eine Kneipp-Abteilung und einen Ruheraum im orientalischen Stil. Handtücher und Obstkorb standen jederzeit zur Verfügung. Personal zum Anrichten der Getränke konnte man per Telefon rufen. In einem Beauty-Studio konnte man sich kosmetisch behandeln lassen. Neu hinzugekommen waren eine Sauerstoff-Mehrschritt-Behandlung und eine finnische „Jolletolle“. Im Außenbereich fand man das geheizte Meerwasserschwimmbecken. Anstatt in eine Rasenfläche wurde die Anlage in einen traumhaften Palmenstrand verwandelt. Liegen, Korbsessel und Tischchen unter Strohsonnenschirmen ließen einen vom Süden träumen. Ein kleiner Spielplatz für kleine Gäste war selbstverständlich auch vorhanden.


Zimmer:
Die Zimmer des Hotels waren  in verschiedenen Länderrichtungen erstellt. Wir wohnten in einem mexikanischen Zimmer. Es war ein helles freundliches Zimmer mit Terrasse. Auf dieser standen zwei Sessel, ein Tisch und eine Liege. Der Raum war mit Teppichboden ausgelegt und mit rustikalen Holzmöbeln bestückt. An der Decke war ein funktionsfähiger Ventilator installiert. An der Wand über dem Doppelbett hing ein riesiger Sombrero. Eine gemütliche Sitzecke und künstliche Kakteen rundeten die stilvolle Einrichtung ab. Das Zimmer verfügte außerdem über einen TV-Flachbildschirm, eine gut gefüllte Minibar, einen im Wandschrank eingebauten Safe, Telefon und Radio. Das Bad war hell gefliest, zusätzlich waren Fön, Personenwaage sowie Vergrößerungsspiegel vorhaden. Wir haben uns in dem kompletten Wohnbereich sehr wohl gefühlt.


Service:
Das Personal im ganzen Hotel war sehr freundlich und zuvorkommend. Die Tische im Speisesaal waren immer frisch und sauber und sehr liebevoll gedeckt. Man bemühte sich, alle Wünsche schnellstens zu erfüllen.


Gastronomie:

Das Frühstücksbuffet wurde in einem separaten Frühstücksraum angeboten. Es gab Kaffee und viele verschiedene Teesorten. Rühreier, gekochte Eier, Würstchen, Speck, viele hausgemachte Wurstsorten, Schinken, Marmeladen und Honigsorten. Ein bunt gemischter Obstkorb rundete das Bild ab. Das Frühstück ließ keine Wünsche offen.Die Abendessen wurden als 3 bzw. 4-Gängemenue serviert. Der Hauptgang wurde grundsätzlich auf einem Teller unter einer silbernen Glocke serviert, was immer ein kleines Highlight war. Zum Abschluss wurde ein köstlicher  Nachtisch gereicht. Es war ein reichhaltiges Vergnügen, bei dem auch das Auge immer positiv gereizt wurde.Am Mittwoch erlebten wir ein „Ritteressen“ bei dem wir komplett ohne Besteck auskommen mussten. Es gab zur Vorspeise Fladenbrot mit Kräuterbutter und Quark sowie  Käsewürfel anschließend Sauerkrautsuppe gefolgt von Kartoffel mit Kräuterquark, Schweinshaxe, Hühnerkeule, Hühnerbrust und Rindfleisch am Spieß. Zum Dessert wurde Apfel im Schlafrock serviert. Es war ein unglaublicher Spass mal wie im Mittelalter zu essen.


Sport/Unterhaltung:

„Das etwas andere“ Hotel bot eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten. Im Hotel selber gab es Fitnessgeräte, die man jederzeit benutzen konnte. Im Swimmingpool wurde auf Anfrage Wassergymnastik angeboten. Gleitschirmfliegen oder geführte Tauchgänge in den umliegenden Bergseen wurden vom Haus aus angeboten. Im Haus befindet sich eine Kegelbahn, die einzigartig in Form einer „Zeche“ gestaltet war und in der es ab und zu mal rumpelte. Im Winter werden Langlaufski bereitgestellt. Wenn kein Schnee liegt, werden Hänge künstlich beschneit. Anschließend gab es Après Ski am gemütlichen Kamin.

Der Chef des Hauses führte selber eine Groß-Illusionen-Show vor. Die Show wurde von Live-Musik begleitet. Die Premiere der Show 2006 war ein so großer Erfolg, dass eine Tournee durch die Schweizer Gastronomie gemacht wurde. Weiterhin wurden Tanzabende angeboten sowie Ritteressen auf Bestellung.


Fazit:

Die fünf Tage im Landhotel Grimmeblick waren unwahrscheinlich schön. Wir haben uns toll erholt und würden das Hotel jederzeit weiterempfehlen. Die ganze Anlage hat ein außergewöhnliches Ambiente, welches eigentlich nicht mehr zu toppen ist. Es ist ein Hotel, das keine Wünsche offen lässt.

Mehr Informationen unter http://www.grimmeblick.de/